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reisen

"lasst uns auf die reise gehn.."

 

stavenja ruft dich. sie ruft dich immer. wenn du schlaefst, dann besonders. und wenn du gemuese schneidest. wenn du aufs klo gehst. wenn du deine emails abrufst. sie ruft dich, wenn du dich mit leuten unterhaeltst. wenn du dir die arme aufschneidest. wenn du eine kerze anzuendest. wenn du hustest. wenn du betest. wenn du masturbierst. wenn du dein fahrzeug reparierst.

aber du hoerst oft nicht hin.

gedankenchaos, wirre maschinen an alten erinnerungen und assoziationsketten liegen wie eiserne ketten auf dir. in dir. deine gefuehle sind wie ein dunkler see, in dem du taeglich ertrinken drohst, um hilfe rufst und mit aller verkrampfung darin strampelst, bis du todeserschoepft auf einem kalten ast fuer kurze zeit ruhe findest.

(wenn du nur loslassen wuerdest..)

sindu wendhai liegt im see, singt deine todesmelodie. hoere doch hin, singe nur mit.

wer hilft dir hier noch, deine unklaren wuensche zu beherbergen? du brauchst hilfe, das weisst du.. wer wird dir helfen? ist es nicht sandu mehta? du musst uns vertrauen. lass uns dir helfen. wir sind die tiefwaldbewohner. folge uns doch.....

 

du bist ein schritt weiter gegangen, in die tiefe nacht deines wesens. du hast es erraten: du bist nur ein traum. was bliebe wohl uebrig, wenn all dies weggenommen wuerde, was nicht zu dir gehoert? ...

der wald war deine kindheitserinnerung. er war der dunkle algensee, in dem du triebst und untergingst. du folgtest ihm. du lerntest schon langsam zu schwimmen. deine welt ueberfiel dich, du ließest dich treiben auf diesem see. ließest alles mit dir geschehen. bis du geschwemmt wurdest an das andere ufer deines wesens:

die feen warteten bereits auf dich, sie behueteten dich. jetzt warst du an der macht, dich loszulassen, und dann nur noch das eine uebrig zu lassen, das zaehlt.

 

es verschmolzen kindertage aus laub, schaendliche arbeit, glueckliche melancholie in tiefen winternaechten mit dem sommergeruch von barfueßen, mit der leidenschaft eines sterbenden menschen. ins tiefe schwarz, aus dem du geboren und gestorben warst, mischtest du ozeanblau, sandstraende aus aelteren leben, urwaelder von schweiss und einsame verlassenheit in savannen. du mischtest den lebensbaum mit den feldern deiner heimat. deine verlassenheit mitten unter die menschen. du mischtest das ferne, und altbekannte paradies zurueck in die waelder. du nahmst peyote und fliegenpilz, und den apfel des adams.

feentaenze fanden statt in deiner mitte, verzweifelte rufe und freudenschreie erklaerten dein wesen den feldern. die sterne sahen dir zu, ihre augen waren die feen und deine wuensche eine tiefe von verlorenen traeumen, die sich im freudentanz mit schnellem schweif vom himmel stuerzten.  

ein kleines stueck mehr hast du gelernt, die welt zu verwandeln.

 

"ich nehme auf niemanden mehr ruecksicht," sagtest du noch, "vor allem nicht auf mich selbst." 

6.10.07 14:33
 


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